Vereinsgeschichte

Am 28. Januar 1917
wird der erste Vorstand des neuen Vereins gewählt: Senior: Franz Wilhelm, Ordner: Josefs Ermels, Peter Elsen und Franz Knorr. Schutzvorstand: Die Ortspfarrer von Bigge und Olsberg und Kunsttischlermeister Stratkötter, Vizepräses: Präfekt Friedrich Meckel

Am 21. Januar 1917
findet die Gründungsfeier statt. Nach einer Andacht in der Kapelle begrüßt der Direktor des Josefsheimes den Diözesanpräsens Grüne, den Pfarrer Koeper von Bigge, den Stadtkaplan und Kolpingpräses von Brilon, Degenhardt, die Vikare Coppius (Bigge) und Vienbruck (Siedlinghausen), den Oberstabsarzt Dr. Grüne, Stabsarzt Dr. Meschede, Ltn. d. R. Heymans und Dipl. - Handelslehrer Klein sowie viele Bürger aus Bigge und Umgebung. Der katholische Gesellenverein Strunzertal wird darauf mit 26 Mitgliedern ins Leben gerufen. Gleichzeitig treten auch 67 Ehrenmitglieder ein. Diözesanpräses Grüne gibt die Ernennung von Direktor Schlüter zum ersten Präses des Katholischen Gesellenvereins Strunzertal durch den Bischof von Paderborn bekannt. Kaplan Gerike aus Meschede, Bezirkspräses des damals noch ungeteilten Großbezirks Arnsberg-Meschede-Brilon, schickt eine Glückwunschadresse. Auch Generalpräses Schweitzer wünscht in einem sehr herzlich gehaltenen Schreiben dem "Benjamin unter unseren Verein" alles Gute für seinen ferneres Wachsen und Gedeihen.

Am 4. Januar 1917
kündigt Diözesanpräses Grüne seinen Besuch zur Gründungsfeier an und schlägt vor, nicht einen "Josefsverein" zu gründen, sondern einen Gesellenverein, zugleich auch für Bigge und Umgebung. - Es werden Einladungskarten verschickt, auf denen bereits ein Name steht: "Katholischer Gesellenverein Stunzertal, Bigge/Ruhr". Darauf steht: "Ich erkläre mich bereit, dem Kath. Gesellenverein Strunzertal als Ehrenmitglied mit einem Jahresbeitrag von 3 Mark beizutreten. An der Gründungsfeier am 21. Januar werde ich teilnehmen…"

Am 30. Oktober 1916
schickt der Generalpräsens Monsignore Franz Schweitzer, Statuten und Material für die geplante Vereinsgründung. - Das Josefsheim hat gerade einen neuen Präfekten zur seelsorglichen Betreuung der Gesellen bekommen: Friedrich Meckel, der hier seine erste Stelle antritt.

Am 26. Juni 1916,
mitten im Weltkrieg, lassen sich erstmalig vierzehn Gesellen aus dem Josefsheim in Bigge als Mitglieder der Kolpingsfamilie Brilon eintragen. Sie möchten natürlich lieber einen eigenen Verein im Josefsheim haben. Als Franz Wilhelm dem damaligen Direktor Schlüter des Josefsheim, diesen Vorschlag macht, findet er zunächst wenig Begeisterung: einen Verein gründen, - jetzt im Kriege, wo überall Vereine eingehen, weil die Mitglieder im Felde stehen? - Aber Franz Wilhelm fährt kurzerhand in seine Heimat, nach Gelsenkirchen-Schalke, wo der damalige Diözesanpräsens des Katholischen Gesellenvereins wirkt: Pfarrer Grüne, ein Bruder von Dr. Grüne in Olsberg.

Am 18. November 1917
Wird dem Verein die Aufnahme-Urkunde in den Verband der katholischen Gesellenvereine mit einem persönlichen Begleitschreiben des Generalpräses ausgehändigt. In der Urkunde heißt es vom Gesellenverein: "…Sein Fundament ist der heilige katholische Glaube, ehrenhafte, christliche Sitte der Mitglieder seine Würde, brüderliche Eintracht sein Ehrenzeichen, gegenseitig Hilfe in der Not und Bedrängnis besondere Liebespflicht, tüchtiges Schaffen und Wirken im Berufskreise das Ziel gegenseitiger Ermunterung…Darum halten die Mitglieder die Religion heilig, die Sitte rein, die Ehre des Mannes und des Gewerbes hoch und reichen sich überall die brüderliche Hand, damit sich aufrichte, wer danieder gesunken, und mutig stehen bleibe und weiter schreite, wer den Weg der guten Sitte und der Ehre betreten…" Köln, den 1. November 1917 Der Generalpräses Msgr. Franz Schweizer.

1917
Jahresbericht am 31. Dezember: Ordentliche Mitglieder: 27, Außerordentlich Mitglieder: 72, 32 Versammlungen, 30 Vorträge. Anstelle des schwererkrankten Franz Wilhelm wird Bernhard Klaucke aus Olsberg neuer Senior; Franz Wilhelm übernimmt trotz Krankheit den Kassiererposten.

1918
Das Mitglied Josef Bartmann wird als vermisst und später als gefallen gemeldet.

1919
Die Mitgliederzahl steigt langsam an: 43 Aktive Mitglieder, 67 Passive Mitglieder. Peter Rosarius wird zum Vize-Senior gewählt. - Berhard Klaucke heiratet und wird in einer schönen Abschiedsfeier am 8. Februar 1920 in den "Hafen der Ehe" entlassen.

1920
Neuer Senior wird Theodor Busch aus Bigge.

1921
Als neuer Schutzvorstand werden gewählt die Herren: Dauber - Killich - Klaucke - Lehrer Worm. Am 29. Juni 1921 wird in der Kapelle des Josefsheimes die neue Vereinsfahne geweiht. Nachmittags folgt ein großer Festzug durch Bigge unter reger Beteiligung vieler auswärtiger Vereine. Mit einem Tanzabend klingt der Festtag aus, der durch die Musikkapelle des Reiterregiments 15 Paderborn noch besonders verschönt wurde. Eine sehr rührige Theaterabteilung wird unter Leitung den Herren Killich und Suledk gegründet. Immer wieder wird in den Jahresberichten auch Josef Finger als bewährter Vereins-Humorist erwähnt. Unter Leitung von Vizepräses Meckel wird auch eine Gesangsabteilung ins Leben gerufen, die später von Herrn Killich übernommen wird. Wie das Programm eines Konzertes vom 28.1.1922 im Josefsheim zeigt, konnte diese Gesangsabteilung mit beachtlichen Leistungen unter Beteiligung auch bekannter Gastkünstler aufwarten.

1922
August Menke aus Olsberg wird Senior. 23 Vorträge und Versammlungen sowie 45 Übungsabende der Gesangsabteilung fanden statt. Am ersten internationalen Gesellentag in Köln haben auch 30 Gesellen aus Bigge teilgenommen.

1924
In Köln stirbt Generalpräses Msgr. Franz Schweitzer; eine Abordnung des Bigger Gesellenvereins nimmt an der Beisetzung teil. - August Menke wird als Senior wieder gewählt.

1925
Direktor Schlüter muss einen größeren Wirkungsbereich übernehmen. Friedrich Meckel wird Direktor und wird am 14. Dezember 1925 zum Präses des Gesellenvereins ernannt. An einer Romfahrt des Gesellenvereins nehmen 7 Mitglieder teil. In diesem Jahr wird auch der "Kolpingheim Bigge e.V." gegründet und ein Grundstück erworben, um ein Kolpinghaus zu bauen. Der Chronist führt Klage über das Nachlassen des Eifers, über mangelnde Brüderlichkeit und geringen Gemeinschaftsgeist. "Ohne ein eigenes Heim wird unser Verein zerfallen". - "Das neue Jahr bringt uns neue Sorgen und verlangt neue Opfer von uns" - so heißt der Bericht.

1926
Am Feste Christi Himmelfahrt wird das Kunz´sche Haus als Gesellenhaus eingeweiht. Man ist ein Stück weiter, - aber die Sorgen werden nicht weniger. Am 12. Mai nimmt der ehemalige Direktor Schlüter endgültig Abschied und wird Generaldirektor der Josefsgesellschaft. Er wird zum Ehrenpräses ernannt. Neuer Vizepräses wird der Gevelinghäuser Vikar V´Wetzchewald.

1927
Zehn Jahre Katholischer Gesellenverein Strunzertal! -  Als Vorbereitung auf die Feier dient der Freitag und Samstag mit religiösen Vorträgen. Am Sonntag, dem 23. Januar ist morgens die Festmesse und Generalkommunion; nachmittags in der Andacht hören die Gesellen noch einen Vortrag. Anschließend folgt die 10.  Generalversammlung. Am darauffolgenden Samstag, dem 29. Januar, ist abends ein geselliges Beisammensein im „eigenen“ Kolpingheim. Nach dem Festgottesdienst am Sonntagmorgen wird dort eine Ehrentafel für die Gefallenen enthüllt. – Nachmittags um 5 Uhr findet dann die Familienfeier im Hellermannschen Saale statt. Aus San Paulo in Chile schreiben die Brüder Martin und Paul Busch, die auch in der Fremde treue Kolpingssöhne bleiben wollen.

1928
Paul Rammrath als neuer Senior löst den bisherigen Senior August Menke ab, der wohl die längste Amtszeit innegehabt hat.
 
1930  
Präses Meckel nimmt Abschied. Er wird im September nach Engers am Rhein versetzt. Präses wird der neue Direktor Viegener.
   
1931
Walter Keppler aus Bigge wird zum Senior gewählt.
 
1932
Der Verein zählt 175 aktive und 157 passiver Mitglieder. Nur 28 von den aktiven Mitliedern sind vollbeschäftigt; 117 von ihnen sind arbeitslos,  - ein Zeichen der allgemeinen Notzeit! Fast alle Vorträge behandeln die politische Lage, die sich immer mehr auf einen Machtkampf der Nationalsozialisten zuspitzt.
 
1933
Der Nationalsozialismus ist an der Macht! Immer häufiger steht jetzt unter amtlichen Schreiben: „Mit Deutschem Gruß!“ oder „Heil Hitler“. – Der Präses nimmt mit 8 Mitgliedern am Gesellentag in München teil, wo Kolpingssöhne von der SA zusammengeschlagen und zum Teil sogar ausgeraubt werden. Im Juli wird der Senior Walter Keppler wiedergewählt, der sich furchtlos und tapfer einsetzt. Im gleichen Monat wird das gesamte Vereinmaterial beschlagnahmt, aber bald wieder freigegeben. „ Da entschwindet langsam der Mut“, schreibt der Chronist. –Man versucht noch eine Zusammenarbeit. Am Kolpinggedenktag nehmen auch Führer der SA und  der NSDAP an der Feier teil; neben dem Kolpingsbanner sieht man auf einem Foto auch die Hakenkreuzfahne. Aber die Schwierigkeiten werden immer größer. Das „Standardlied“ für alle Versammlungen wird bald: „Wenn alle untreu werden, so bleiben wir doch treu ...“ Am Jahresende zählt der Verein 144 aktive und 115 passive Mitglieder. Zum Ortsverein gehören Mitglieder aus den Orten: Bigge, Olsberg, Nuttlar, Ostwig, Assinghausen, Wulmeringhausen und Bruchhausen.
 
1934
Es finden immer weniger Versammlungen statt, die nur schlecht besucht werden. Die ersten Austritte erfolgen. Im April wird als neuer Senior Josef Becker aus Bigge gewählt. Walter Keppler wurde gezwungen, sein Amt niederzulegen, blieb aber allen Schwierigkeiten zum Trotz ein treues und eifriges Mitglied. „Die Unterbilanz der Kolpinghauses und der Ablauf des Pachtvertrages zwingen zur Schließung am 1. Juli 1934. „ Mit dieser Bemerkung schließt am 22.4.1934 das Protokollbuch, - die folgenden leeren Seiten sprechen für sich. Seit September 1934 hält der Gesellenverein seine Versammlungen beim Kolpingswirt Koch, der Trotz großer Anfeindungen immer treu und aufrecht zur Sache Kolpings gestanden hat, wie kein anderer! – Die weinigen Getreuen finden sich 14tägig zu Versammlungen ein, - immer zählt man auf den Anwesenheitslisten noch 30 bis  40 Teilnehmer.
 
1935
Für den Gesellenverein, der jetzt  in „Kolpingsfamilie Bigge“ umbenannt wird, beginnt die schwerste Zeit. Ein Licht auf die ganze Situation wirft eine Zeitungsnotiz aus der „ Roten Erde“ vom 26. Oktober 1935: „SIE KÖNNEN ES NICHT LASSEN!“ Versammlung des Gesellenvereins in Bigge. Bigge: Während am Donnertagabend ganz Bigge und darüber hinaus viele Volksgenossen aus den benachbarten Gemeinden auf den Beine waren, um im Hellermannschen Saale der feierlichen Überreichung des „Buch des Opfers“ beizuwohnen und einen erneuten Beweis für die Opferfreudigkeit und den Opfergeist ablegten, heilt es der verkümmerte Rest des Bigger Gesellenvereins für angebracht, in seinem Vereinslokal Koch eine Versammlung abzuhalten. Wer die Verhältnisse kennt, weiß, dass dieses Zusammentreffen zweier Veranstaltungen nicht von selbst und irgendwo kommt, sondern dass hier planmäßig vorgegangen wird. Es dürfte an der zeit sein, diesen Überbleibsel des ehemaligen Zentrums, die man heute treffend als politischen Katholizismus bezeichnet, etwas genauer auf die Finger zu sehen. Der Nationalsozialismus hat lange genug Geduld gehabt, das mögen sich diese Saboteure an der Volksgemeinschaft nunmehr zum letzten Male gesagt sein lassen! Wir hoffen, dass dieser Hinweis genügt!“ Da die betreffende Versammlung eben wegen der „Kundgebung“ ausgefallen war, erhabt der Präses Beschwerde, erstattet Anzeige bei der Kreispolizeibehörde und bei der Regierung in Arnsberg,  - ohne auch nur eine Antwort darauf zu erhalten! Das Verbot der Doppelmitgliedschaft (ein offener Bruch des gerade geschlossenen Konkordates!) zwingt alle in die Arbeitsfront, wenn sie ihren Arbeitsplatz und Versicherungsanspruch behalten wollen und zwingt sie gleichzeitig zum Austritt aus der Kolpingsfamilie. Unter den Austrittserklärungen stehen Ausdrücke wie: „... leider ...“ – „.... zu meinem Bedauern ...“ – „... durch höhere Gewalt ...“ Freilich schlossen sich auch solche an, die zwar noch nicht unmittelbar unter Druck standen, aber einfach nicht mehr den Mut zur Treue hatten. Nur einige wenige erklären ihren Austritt aus der Kolpingsfamilie in gehässiger Form wie etwa ein Schreiber vom 30. Oktober 1935: „... ist es mir unverständlich, dass man heute noch mit vorgen. Schreiben (Anfrage, ob eine Mitgliedschaft aufrecht erhalten wird) an mich heran tritt.  Als deutscher Volksgenosse kommt irgend eine Zugehörigkeit zu einem konfessionellen Verbande nie mehr in Frage. Irgendwelche weiteren Belästigungen möchte ich mir aus vorgenannten Gründen verbitten! Heil Hitler! ...“ Die Zahl der im Jahre 1935 Ausgetretenen beträgt nach noch vorhandenen Listen 95.
 
1936 bis 1938
Josef Becker hat in diesem schweren Zeiten das Amt des Seniors inne. 1936 wird Vikar Heinrich Bolze von Bigge Präses. Die wenigen Getreuen halten aber zusammen und bilden eine verschworene Gemeinschaft. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zählt der einst so stolze Verein nur noch 25 aktive Mitglieder.
 
1938 bis 1946
1938 übernimmt Josef Friederichs aus Bigge das Senioramt. Während des Krieges ruht praktisch die ganze Vereinsarbeit, da dies meisten eingezogen sind. Trotzdem wird die Mitgliedschaft in Köln weiter aufrechterhalten.In einem Jahresbericht von 1940 lesen wir folgende Zahlten: Kolping 10, davon 5 im Felde, Altkolping 25, davon 2 im Felde, Förderer 21, davon 2 im Felde. 1940 wird der neue Vikar Ibers von Bigge zum Präses ernannt. Als auch dieser 1942 Bigge wieder verlässt, übernimmt der Pfarrer von Bigge, Josef Schröder, die Führung der Kolpingsfamilie bis zum Ende des Krieges. Der frühere Senior Josef  Becker fällt 1942. Auch Walter Keppler stirbt in russischer Kriegsgefangenschaft, wie später bekannt wird. 1946 findet erstmals wieder eine Versammlung statt. Es kommen nur wenige. Erst zögernd finden sich die alten Mitglieder wieder zusammen. Der Bigger Vikar Ludwig übernimmt das Amt des Präses, Hermann Braß das Amt des Seniors.
 
1947
30 Jahre Kolpingsfamilie! – Am Sonntag, dem 26.Januar, wird der Gedenktag in bescheidenem Rahmen begangen, entsprechend den damaligen Verhältnissen. Nachmittags um 15:00 Uhr spricht in einer Feierstunde bei Hellermanns der ehemalige Präses und jetzige Dechant und Domkapitular Friedrich Meckel. Er wird bei dieser Gelegenheit zum Ehrenpräses der Kolpingsfamilie Bigge-Olsberg ernannt. Der Verein zählt Anfang 1947, dreißig Jahre nach seiner Gründung, 33 aktive und 50 passive Mitglieder. In der Vorstandwahl am 25. Mai 1947 wird Josef Friederichs erneut zum Senior gewählt. Altsenior wird Anton Isenberg. Nach dem Weggang von Vikar Ludwig wird der neue Bigger Vikar Franz Fuest zum Präses ernannt. Im November kommt Franz Merten aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück.

1948 bis 1952
Der Neu-Aufbau wird schwieriger, als man anfangs gedacht hatte. Allgemein ist eine "Vereinsmüdigkeit" festzustellen. Mancher ist durch seine Erfahrungen mit dem "Dritten Reich" kopfscheu geworden.
Im März 1948 zählt der Verein 38 aktive und 47 passive Mitglieder. Am Kolpinggedenktag 1948 wird Kurt Baumann als Senior gewählt. Der Geistliche Rat Viegener hält eine Ansprache und wird anschließend zum Ehrenpräses gewählt. Aber das Vereinsleben von ehedem will nicht so recht wieder in Gang kommen. 1951 übernimmt Josef Hauswirth das Seniorenamt und bemüht sich um mehr Leben im Verein.- Ihm folgt 1952 Franz-Josef Hoffmann im Amte.

1953 bis 1957
Im November wird der neue Vikar von Bigge, Heinrich Korte, zum Präses der Kolpingsfamilie ernannt. Da er schon an seinem vorigen Wirkungsort, in Körbecke am Möhnesee, ein Jugendheim gebaut hat, wird auch in Bigge der Plan eines eigenen Heimes wieder aufgegriffen. Durch verschiedene glückliche Umstände wird dieser Plan dann auch im Jahre 1955/56 Wirklichkeit. Auch die Arbeit der Kolpinsfamilie wird langsam lebendiger: Verschiedene Ausflüge, eine Fahrt zum Gesellentag nach Dortmund und die Alpenfahrt 1955 sind echte Gemeinschaftserlebnisse. Das Theaterspiel wird mit großem Eifer wieder aufgenommen. Die jährlichen Fastnachtsfeiern der Kolpingsfamilie Bigge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und werden gut besucht. Der Bau des Kolpingheimes stellt besonders große Anforderungen an die Gemeinschaft, hat aber gerade durch die gemeinsame Arbeit und Anstrengung Bindung geschaffen. Die Kolpingskapelle, die innerhalb zweier Jahre aus dem Nichts heraus geschaffen wird und Anfang 1955 zum ersten Male sich der Öffentlichkeit vorstellt, hat viel zum guten Ruf der Kolpingsfamilie beigetragen. Nach Fertigstellung und Einweihung des Kolpingheimes im Frühjahr 1956 bittet Franz-Josef Hoffmann in der anschließenden Generalversammlung, man möge ihn freistellen, da er durch Bauabrechnungen und den weiteren Ausbau zu sehr belastet sei, um noch das Amt des Seniors nebenher zu versehen. Bei der anschließenden Vorstandswahl wird Paul Happel zum Senior gewählt. Altensenior wird Franz Frigger. Der bisherige Altsenior Josef Friederichs wird zum Vizepräses gewählt. 1957 zählt die Kolpingsfamilie Bigge 55 aktive und 56 passive Mitglieder.

1958 bis 1962
1958 wird zur Mitfinanzierung des Kolpinghauses die "Vereinigung der Freunde und Gönner des Kolpingheimes e.V. Bigge" gegründet. Der Jahresbeitrag beträgt 6,00 DM. Hans Schmitte wird zum Senior gewählt. 1959 wird Willibert Stuhldreher Senior und Pfarrer Gierse Präses. Im Jahre 1962 besucht uns auf Initiative von Werner Trepper die Kolpingsfamilie Berlin mit 43 Personen und ihrem Diözesansenior Werner Stenzel. Im Sommer sind für 4 Wochen 39 Berliner Ferienkinder im Bezirk Brilon-Süd zu Gast. Dabei sind 8 Kinder in Bigge. Am 2. Dezember wird Vikar Heinrich Festing Präses unserer Kolpingsfamilie. Worte Festings an diesem Morgen: "Als ich geweiht wurde, war meine erste Frage, ob in meinem neuen Wirkungskreis auch eine Kolpingsfamilie bestehe." Ab 1962 werden Ehevorbereitungsseminare mit großem Erfolg durchgeführt.

1963 bis 1967
Am 1963 werden Kreise junger Familien gegründet und regelmäßig Familieneinkehrtage durchgeführt. Am 8. Dezember ist aus Anlass des 150. Geburtstags Adolph Kolpings ein großer Bezirkskolpingtag in Bigge. Festredner ist der Bundesfamilienminister Dr. Bruno Heck. An diesem Tag wird die "Aktion zur Ausbildung eines indischen Katechisten" mit einer großen Tombola abgeschlossen. 1964 wird Wolfgang Stappert Senior. Die Theaterbühne in der Schützenhalle wird von der Kolpingsfamilie ausgebaut, und eine Theatergruppe wird ins Leben gerufen. Am 10. Oktober 1965 wird Präses Festing Diözesanpräses.Am 5. Dezember übernimmt Vikar Walter Schütte das Amt des Präses. Als Erfolg einer großen Werbeaktion werden an diesem Tag 33 Neumitglieder in die Kolpingsfamilie aufgenommen. Am 21. Januar 1967 wird der 50. Jahrestag der Gründung unserer Kolpingsfamilie begangen. Die aus unserer Kolpingsfamilie nach 1945 hervorgegangenen Kopingsfamilien Antfeld, Nuttlar, Olsberg, Ostwig und Wulmeringhausen nehmen daran teil. Vom 4. bis 7. Mai wird das 50jährige Jubiläum gefeiert. Die Feier beginnt mit einer Gedenkstunde an den Gräbern des 1. Seniors Franz Wilhelm und den Präsides Direktor Viegener und Pfarrer Schröder. Nach der hl. Messe am Grabe des 1. Präses, Direktor Schlüter, in der Kapelle des Josefsheims ist im Saal des Josefsheims ein Familienabend. Am 5. Mai wird nach dem Kreuzweggebet zur Buchhorst dort das neue Kreuz geweiht. (Seitdem gehen wir an jedem Karfreitag den Kreuzweg zur Buchhorst.) Am 6. Mai wird im Kolpinghaus eine Ausstellung: "Kolping in unserer Zeit" eröffnet. Abends ist in der kleinen Schützenhalle eine Jubiläumsfeier mit einer Bildreihe über die Geschichte der Kolpingsfamilie. Der Sonntag steht im Zeichen eines großen Diözesankolpingtages. Bei der Kundgebung am Nachmittag spricht MdB Dr. Rinsche aus Hamm zu dem Thema: "Die Freiheit wagen!" Im Jahre 1967 wird von Diözesanpräses Festing die Aktion "Rumpelkammer" ins Leben gerufen.Hans-Dieter Becker wird in diesem Jahr Senior.

1968 bis 1973
Ab dieser Zeit steht die Bildungsarbeit im Vordergrund. Aus allen Sachbereichen werden Vorträge angeboten. Unter dem Thema: "Wir und die heimische Industrie" werden Gewerbe und Industriebetriebe besichtigt. Freizeitorientierte Bildungskurse gehören genauso zum Angebot wie jährliche Bildungs- und Vergnügungsfahrten. 1970 wird Dieter Homrighausen Senior. 1971 wird Josef Fischer Senior und Vikar Johannes Müting Präses. Am 18. März 1972 wird Diözesanpräses Heinrich Festing zum Generalpräses gewählt. Da die Gruppenräume im Kolpinghaus nicht mehr ausreichen, wird 1972 mit dem Anbau des Hauses begonnen.

1973 bis 1977
1973 wird Josef Sauerwald 1. Vorsitzender. Ab 1974 wird die Bildungsarbeit auf das Josefsheim ausgedehnt. Kurse und Filme werden von den Bewohnern des Josefsheimes gerne und gut angenommen.
Es werden jährlich Fahrten mit Behinderten durch das Sauerland unternommen. Gefahren wird durchschnittlich mit 30 Pkws und Kleinbussen. 1976 werden die ersten Jungkolping- und Kindergruppen gegründet. 1977 wird Wolfgang Stappert Vorsitzender. Aus Anlass des 60jährigen Jubiläums feiern wir am 29. September 1977 eine Festmesse mit unserem Generalpräses Heinrich Festing und treffen uns anschließend zu einem Familienabend im Kolpinghaus. An diesem Abend übernimmt Pfarrer Kober das Amt des Präses. Am 1. Oktober startet ein Tanzabend mit großer Tombola. 46 Personen der Kolpingsfamilie Goslar sind dabei unsere Gäste.

1978 bis 1982
Vom 30. März bis 5. April 1979 findet eine gemeinsame Urlaubsfahrt der Kolpingsfamilien Bigge und Olsberg mit ca. 40 Personen nach Wertach im Allgäu statt. In diesem Jahr wird unter der Leitung von Rudolf Kemkowski die erste "Bigger Ausstellung - Hobbykünstler stellen aus" mit gutem Erfolg durchgeführt. 1980 wird Klaus Rohde Vorsitzender. Im November findet die zweite "Bigger Ausstellung - Krippenausstellung" statt. Am 6. Dezember startet die Regionalstelle Sauerland-Nord, unter Franz-Josef Japes, mit über 700 Teilnehmern in 15 Bussen bei Sturm und Schnee eine Wallfahrt nach Köln. Die größte Gruppe stellt unsere Kolpingsfamilie mit 58 Teilnehmern. Im Januar schließen sich KJG und Jungkolping zu Jungkolping zusammen. Im März 1982 findet die dritte "Bigger Ausstellung - Bigge früher und heute" mit 1700 Besuchern statt. Ab 1982 finden regelmäßig Disco-Veranstaltungen mit eigener Musik und Lichtanlage statt. Durchschnittliche Besucherzahlen ca. 300.
 
1983 bis 1987
Am 9. Dezember 1983 wird die 4. " Bigger Ausstellung - Ikonen und Heilige" eröffnet. Zur Einführung wird in der übervollen Pfarrkirche mit Pater Immekus ein Gottesdienst nach byzantinischen Ritus gefeiert. Ab 1984 veranstalten wir, als Ersatz für das frühere Kartoffelbraten, das Frühlingsfest. Peter Ritterbach wird in diesem Jahr zum Vorsitzenden gewählt. Im November 1985 lockt die 5. "Bigger Ausstellung - Modell-Hobby-Ausstellung" über 1000 Besucher ins Kolpinghaus.1987 wird Rainer Flügge Vorsitzender.
 
1988 bis 1992
Im Dezember 1988 findet die 6. "Bigger Ausstellung - Ikonenausstellung" statt. Am Kolpinggedenktag 1989 wird Propst Walter Hiltenkamp Präses unserer Kolpingsfamilie. Vom 4. bis 6. Mai 1990 fährt der gesamte Vorstand mit Familien zu einem Arbeitswochenende in die Bildungsstätte Soest. Am 19. Juli 1991 wird des Ehepaar Hedwig und Peter Schulz in einer kleinen Feierstunde verabschiedet. Sie haben 35 Jahre in vorbildlicher Weise unser Kolpinghaus geführt und gepflegt. An diesem Abend wird auch das neue Hausmeisterehepaar Kerstin und Karl-Heinz Albrecht eingeführt. Der 27. Oktober 1991 ist wohl der größte Tag in der Geschichte des gesamten Kolpingwerkes: Unser Gesellenvater Adolph Kolping wird in Rom seliggesprochen. Josef Sauerwald und Werner Hennecke nehmen an den Feierlichkeiten teil. Am Kolpinggedenktag 1991 wird Hans-Dieter Becker Vorsitzender. 1992 veranstalten wir zum 40. Mal den "Bigger Karneval" und zum 20. Mal den Seniorenkarneval. Der Karneval in Bigge ist durch die vielen Aktiven, die sich Jahr für Jahr viel Mühe mit dieser Veranstaltung geben, zu einem echten Markenzeichen geworden. In diesem Jahr begeht unsere Kolpingsfamilie ihr 75jähriges Stiftungsfest. Im März wird die 7. "Bigger Ausstellung - Fotoausstellung" durchgeführt. Auf fast 500 Fotos wird das Leben Bigger Personen, Gruppen und Vereinen gezeigt. Am 24. Mai feiern wir eine Maiandacht unter dem Kreuz auf der Buchhorst. Am 29. Mai treffen wir uns zu einem Familienabend im Kolpinghaus. Für die Kinder unserer Gemeinde starten wir am 30.Mai ein Kinderfest. Höhepunkt des Jubiläums ist Sonntag, der 31. Mai: Generalpräses Heinrich Festing und Diözesanpräses Aloys Schröder feiern mit uns und der ganzen Gemeinde ein Fest- und Dankgottesdienst in der Schützenhalle. Beim anschließenden Festakt spricht Generalpräses Heinrich Festing zu dem Thema: " Ein katholisch-sozialer Verband in der heutigen Gesellschaft." Im Sommer veranstaltete die Kolpingjugend ein Zeltlager in Hollage unter dem Motto "Asterix und Obelix".
   
1993 bis 1994
Pfarrer Kober wird aus der Gemeinde  verabschiedet. Die Kolpingsfamilie beteiligen sich an einem Kelch, den er sich als Abschiedsgeschenk gewünscht hatte. Auch in diesem Jahr wurde eine Andacht unterhalb der Buchhorst gefeiert. Am 03.07.1994 wird Pastor Werner Spancken in sein Amt in Bigge eingeführt. Die Kolpingjugend fährt mit ca. 40 Kindern ins Zeltlager '94 nach Kell am See, nähe Hermeskeil / Trier. Der Thema lautete "Steinzeit". Ein Sommerfest findet am 28.08.1994 als Ersatz für das Frühlingsfest statt. Vikar Peter Roy verlässt Bigge und wird am 31.07.1994 in einer Ehrenstunde verabschiedet. Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt erläutert in einem Schreiben seine Äußerungen, die er bei seiner Dialogpredigt beim Diözesan-Kolpingtag am 12.06.1994 in Medebach vortrug.
   
1995 bis 1996
An der Beerdigung des Bezirkspräses Alfred Hoffmann nimmt eine Bannerabordnung der Kolpingsfamilie teil. Hans Dieter Becker legt sein Amt als 1. Vorsitzender der Kolpingsfamilie nieder. Edeltraud Kemkowski übernimmt kommissarisch das Amt des Seniors. Die Maiandacht fällt am 07.05.1995 leider aus, da das Kinderschützenfest der St. Sebastian Schützenbruderschaft stattfindet. Sie wird am 19.05.1995 am Bildstock an der Antfelder Straße durch den Schützenverein nachgeholt. Eine neue Kolpingsatzung wird eingeführt. 1996 Kurt Bruhn wird zum neuen Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Bigge gewählt. Die Kolpingjugend fährt mit 47 Kindern und 25 Leiter ins Zeltlager '96 nach Maul (Motto: Zirkus Kunterbunt), nähe Trier. Markenzeichen dieses Zeltlagers war das riesige, festlich geschmückte Eingangsportal.
 
1997 bis 1998  
Nach fast dreißig Jahren wird das Kreuz auf der Buchhorst durch eine Initiative unser Kolpingjugend erneuert. Mit Hilfe eines Helikopters wurde innerhalb einer halben Stunde das alte Kreuz entfernt und das Neue hinaufgeflogen und montiert. Die Finanzierung wurde zum Großteil von Spenden der Bevölkerung geleistet. Die Firma Hüttemann spendete das Material für den Bau des neuen Kreuzes.
Am 21.06.1998 findet erstmalig ein Kreuzfest mit Feldgottesdienst unterhalb des neuen Kreuzes statt. Bei strahlendem Sonnenschein erschienen zahlreiche Besucher. Beim ersten Bigger Altstadtfest hat die KF Bigge einen Stand mit Informationen über den Verein an sich, die eigene Geschichte und frühere und künftige Aktivitäten. Die Kolpingjugen fährt mit 43 Kindern und 19 Leiter ins Zeltlager nach Hatten, nord-östlich von Oldenburg. Passend zum Thema "Burg Drachenfels" entstand eine 6,50 m hohe Burg mit 2 Türmen zum Hinaufsteigen. Beim Platzwärter und im Ort selber sorgte dies für reichlich viel Anerkennung.
   
1999
Die Kolpingjugend Bigge ruft zum ersten Mal eine separate Mitgliederversammlung zusammen, bei der ein 7-köpfiges Leitungsteam mit einzelnen Tätigkeitsbereichen gewählt wurde. Es soll als Koordinator der Jugendarbeit dienen. Leiter der Kolpingjugend wurde Thomas Göddecke. In den Sommerferien fährt eine kleine Gruppe der Kolpingjugend mit 14 Kindern / 6 Leiter zur Mecklenburgischen Seenplatte zwecks einer Kanutour – ein Abenteuer in unberührte Natur. Die Kolpingsfamilie unternimmt mehrere Fahrten: am 17.08.1999 zur Meyer Werft in Papenburg, am 24.08.1999 zur „Don Camillo & Peppone“ Theatervorstellung der Freilichtbühne Hallenberg und schließlich am 26.09. nach Merkers zur Firma Scheppke (Verwertungfirma für die Altkleider aus der Aktion Rumpelkammer).
Die Kolpingjugend trifft sich für ein Leiterrundenwochenende im Kolpinghaus, um das nächste Zeltlager vorzubereiten, neue Kinderaktionstage zu planen und generelle Veranstaltungen der Leiterrunde zu organisieren.  
 
2000 bis 2001
Die Kolpingjugend fährt in den Sommerferien mit 46 Kinder und 13 Leiter ins Zeltlager nach Aub, nähe Würzburg. In diesem Jahr ist das Zeltlager chinesisch angehaut: "Die verbotenen Stadt". Am 31.10.2000 veranstaltet sie zum ersten Mal den Halloween-Kinderaktionstag „Haunted House“ (engl. Spukhaus), wobei das gesamte Kolpinghaus in eine Geisterbahn umgestaltet worden ist. 26 Akteure wirkten hinter den Kulissen für eine passende Atmosphäre. Ca. 80 Kinder folgten der Einladung. 2001 brechen erneut 11 Mitglieder und 5 Leiter der Kolpingjugend auf, um die Mecklenburgische Seenplatte per Kanu zu erkundschaften. Der Kinderaktionstag „Haunted House“ wurde aufgrund des letzjährigen Erfolges wiederholt. Dieses Mal besuchten ca. 120 Kinder die Geisterbahn.
 
2002
Vorstandswahlen: Edeltraud Kemkowski gibt das Amt des Kassenwarts nach 25-jähriger Tätigkeit ab. Kurt Bruhn wird erneut zum ersten Vorsitzenden gewählt. 10 neue Vorstandsmitglieder werden zudem gewählt (Kerstin Balkenhol, Daniela Körner, Thomas Göddecke, Lioba Rüschenschmidt, Rolf Gierse, Heike Schulte, Raphael Jürgens, Mareike Sturm, Claus Finger, Sebastian Becker). Damit vergrößert sich der Vorstand von 3 auf 11 Personen. Bei der Mitgliederversammlung der Kolpingjugend trat das ehemalige Leitungsteam komplett zurück. Es übernahmen 8 Mitglieder die Tätigkeiten. Neuer Leiter der Kolpingjugend wurde Andre Lehmann. Vom 12.08. bis 22.08.2002 hieß das Ziel des diesjährigen Zeltlagers Hauenstein, nähe der deutsch-französischen Grenze. 43 Kinder folgten der Einladung der 16 Leiter 11 Tage auf der "Einsamen Insel" zu verbringen. Glücklicherweise hatten sie einen waschechten Koch und gelernten Bäcker Markus Henke aus Bruchhausen mit, so dass niemand niemals hungrig war. Am 31.August 2002 fuhr die Kolpingsfamilie Bigge zum Theaterstück "Der Glöckner von Notre Dame" der Hallenberger Freilichtbühne. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war wiedererwartend der Kinderaktionstag "Haunted House". Passend zum Halloween-Fest verwandelte sich das Kolpinghaus Bigge in ein mehrstöckiges Spukhaus. Die besten Kostüme wurden prämiert. Es gewann Tanja Srajek.
Die Gruppe Halbzeit bot an ihrem Stand auf dem Bigger Weihnachtsmarkt (30.11.-01.12.2002) süddeutsche "Speckwaffeln" an - eine wahre Gaumenfreude. Diese wurden auf eigens dafür hergestellten Öfen gebacken, die die vorweihnachtliche Atmosphäre unterstrichen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass im süddeutschem Raum unter "Speck" Schinken verstanden wird.
 
2003
Und munter geht die Kolpingarbeit weiter. Doch in diesem Jahr war die Arbeit weniger mit Erfolg gekrönt. Die Kolpingjugend in Zusammenarbeit mit dem Kolpingvorstand organisierte nach langer Zeit eine Jugenddisko "Rock im Mai", die an die Erfolge der längst ergangenen Zeiten anschließen sollte. Jedoch war die Resonanz mehr als spärlich. Als Grund hierfür wurden das schlecht gestaltete Plakat genannt. Der Vorstand plante weiterhin zwei Theaterfahrten, zum einem, zu den Karl-May-Festspielen "Der Schatz im Silbersee" nach Elspe, und speziell für Kinder, zur Hallenberger Freilichtbühne "Simba - König der Löwen". Beide Fahrten wurden kurzerhand abgesagt, da sich die gewünschte Teilnehmerzahl nicht realisieren ließ. Der "Halloween" Kinderaktionstag, von der Kolpingjugend organisiert, war wieder einmal ein voller Erfolg. Am Ende des Jahres wurde ein gemeinsamer Kinderaktionstag mit den Meßdienern durchgeführt. Die Zusammenarbeit war lange geplant, lange gewünscht und nun auch vollgezogen. Es bleibt zu hoffen, dass die gemeinsame Zusammenarbeit auch weiterhin Früchte tragen wird. Die jahrelang von Propst Hiltenkamp geführten "Religiösen Gesprächsstunden" wurden innerhalb des Jahres eingestellt. Gesundheitliche Gründe führten zu dieser Entscheidung. Wir möchten Propst Hiltenkamp für jahrelange Unterstützung der Kolpingsfamilie Bigge in vielen Bereichen recht herzlichst danken. Die Toiletten im alten, sowie im neuen Gebäudeabschnitt wurden renoviert. Das Innere komplett entfernt und durch neue Materialien ersetzt. Ebenfalls wurden die Arbeiten in der Guten Stube abgeschlossen. Der Raum ist nun heller, freundlicher und erhält so eine einladende Atmosphäre. 2004 steht vor der Tür und wir lassen uns nicht aufhalten.

 

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