Adolph Kolping

1813 - 1865 Am 8. Dezember 1813 erblickte Adolph Kolping, Sohn des Schäfers Peter Kolping und seiner Ehefrau Anna Maria Zurheyden, in Erftniederung (nahe Köln) das Licht der Welt. Seine Kindheit verlebte Adolph in voller Zufriedenheit. Als guter Schüler verließ er 1826 die Schule und erlernte das Handwerk des Schusters. Im Anschluss an seine Lehre arbeitete er in verschiedenen Städten und besuchte häufig seine Familie, die ihm immer erneut Kraft gab.

1832 ging Adolph nach Köln, eine für ihn vom Land stammenden große Stadt. Den Tod seiner geliebten Mutter am 4. Juli 1833 überwand der damals 19- jährige durch das Schreiben von Gedichten. Der Umgang mit Worten half ihm nicht nur in dieser Lebenslage. Durch dieses Talent konnte er viele andere Menschen erreichen und ihnen dadurch in ihrer Lebenslage helfen.
Nach einer schweren Erkrankung im Jahr 1836, beschloss Adolph einen neuen Weg zu gehen, er wollte den Beruf des Priesters erlernen; dazu besuchte er das Marzellen- Gymnasium zu Köln. In dieser Zeit verdiente er seinen Lebensunterhalt unter anderem, indem er anderen Schülern Nachhilfe gab.

1838 erkrankte ein befreundeter Schustergeselle schwer. Kolping übernahm seine Pflege bis zum Tod.

1841 wechselte er nach seinem Abitur nach München und später nach Bonn um Theologie zu studieren. In Köln wurde Kolping zwei Jahre lang zum Priester ausgebildet und am 13. April 1845 zum Priester geweiht. Ein Tag der Freude und der Trauer, denn sein Vater starb am Vorabend seiner Weihe.

Im gleichen Jahr wurde Kolping Kaplan einer 9000- Seelengemeinde (Elberfeld) und nahm zusätzlich am dortigen Gymnasium eine Stelle als Religionslehrer an. Er gründete eine Lesegesellschaft, einen Christlich - Sozialen Verein und einen Katholischen Gesellenverein. Der Verein zählte schon wenig später (1846) 120 Mitglieder.

Adolph Kolping, inzwischen zum Präses gewählt, verließ 1849 Elberfeld um im Kölner Dom eine Vikarstelle anzunehmen. In Köln angekommen, gründete er einen weiteren Gesellenverein.

1849 war in Köln die Cholera ausgebrochen. Kolping half freiwillig, er war zugleich Seelsorger und Krankenpfleger.

Am 1. April 1854 gründete Kolping die Katholische Wochenschrift "Rheinische Volksblätter", die eine sehr hohe Auflage erreichte.

Bis zu seinem Tod am 4. Dezember 1865 wirkte Adolph Kolping so gut wie es seine Kräfte zuließen. In ganz Deutschland entstanden Gesellenvereine nach dem Prinzip Kolpings.

Nach seinem Tod wurde er zunächst auf dem Melatenfriedhof begraben. Seit der Überführung seiner Gebeine am 30. April 1866 wurde Adolph Kolping in die Kölner Minoritenkirche bestattet.

Adolph Kolping hat in seinem Leben viel erreicht, auch heute noch wird nach seinem "Vorleben" gehandelt. Der Verein "Kolping" ist in der Zwischenzeit zu einer internationalen Organisation herangewachsen. Sie versucht im Sinne Kolpings möglichst vielen Menschen in ihren Lebenslagen zu helfen.

Adolph Kolping wurde am 27. Oktober 1991 durch Papst Johannes Paul selig gesprochen.

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